Indien
28. September 2010

Meine Reifen sind auch angekommen und haben auch eine komische Reise hinter sich. Die wurden zuerst nach Wien verschickt, dann nach Bratislava von dort nach England und dann nach Indien. Na ja, wird sicher seine Gründe haben.
Auf der Suche nach einer Motorradwerkstatt der meine Reifen ersetzen kann bin ich bei einer Endfield Werkstatt fündig geworden.  Der Werkstatt Chef persönlich hat sich der Sache angenommen, als er mit einem 5 Kant Schlüssel meine Rad lösen wollte, habe ich Ihn ein bisschen komisch angeschaut und Ihm erklärt das es ein BMW ist und die haben halt Torxschrauben zum Glück hatte ich meine Werkzeugkiste dabei.

Am nächsten Tag habe ich mich auf dem Weg nach Manali gemacht und je näher ich Manali komme umso besser ging es mir. Es wurde langsam kühler und die Umgebung war genauso wie daheim.

In Manali habe ich 2 Tage verbracht und habe mich für den Trip nach Leh vorbereitet.

Montag 4 Oktober machte ich mich auf dem Weg nach Leh. Leider sind die Informationen auch hier nicht so toll, wie die Strassenverhältnisse sind bis Leh. Ich muss über 4 Pässe fahren die möglicherweise Schneebedeckt sind, der erste ist Rothang La mit 3975m, Baralacha La mit 4980m, Lachulung La mit 5065m und der Taglang La mit stolzen 5330m sollte auch einer der am höchsten befahrbarer Pass sein.
Meine Reiseapotheke habe ich schon vorsichtshalber hervorgekramt, wegen der Höhenkrankheit
Donnerstag 7 Oktober bin ich in Leh angekommen.

Ganz so einfach war die Fahrt nach Leh nicht gerade. Es gab mehrere Streckenabschnitte die nicht so einfach waren für mich, habe es aber irgendwie doch noch geschafft.
Die Pässe waren zum Glück nicht Schneebedeckt, aber ab 4600m ü.M. habe ich die Höhe schon ein bisschen gemerkt, da habe ich mal eine kurze Pause gemacht, da es nichts gab zum liegen habe ich mich auf dem Boden gelegt und alle Fahrzeuge Hupten nur beim vorbeifahren nur ein Paar das mit einer Endfield unterwegs war hielt an und fragte ob es mir gut gehe.
Auf dem Weg nach Leh habe ich 2-mal im Zelt geschlafen, aber irgendwie konnte ich nicht richtig einschlafen ob es an der Höhe oder an der Kälte (0.5 Grad) lag kann ich nicht sagen, es war jedes Mal höher als 4200m.
Auf dem Höchstem Pass habe ich nur kurz ein Erinnerungsfoto gemacht und habe mich wieder auf dem Weg abwärts gemacht und war darüber sehr froh.
Bei 4000m habe ich mal ein Stopp gemacht.
Baralacha La Pass mit 4980m
Lachulung La Pass mit 5065m immer noch kein Schnee
Ab und zu mussten wir auch warten bis die Strassenarbeiter die Strassen wieder zurecht gemacht haben.
Der letzte Pass, Taglang La 5330m , mein Ziel habe ich erreicht und es hat kein Schnee.
In den nächsten Tagen werde ich Richtung Srinagar Fahren und das ist wieder eine Strecke von 470km. Die Strasse sollte einiges besser sein als von Manali nach Leh. In Srinagar habe ich eine Adresse auf einem Hausboot bekommen. Dort kann ich mich wieder von den Strapazen erholen.

Cu Franco
Srinagar, ja das war eine Strecke,  die Strasse war schon ein bisschen besser aber so toll auch wieder nicht und die Landschaft war nicht immer mein Ding. Ich musste auch wieder über einen Pass leider war der Weg voll Schlamm und ja mit dem TKC Reifen ist das nicht so gut, das habe ich und mein Mopped gemerkt. Auf dem Pass wurde eine Umgehung Strasse gebaut und so musste ich unverhofft Bremsen, meine Helmkamera war auch noch eingeschaltet.

Ein paar Bilder von der Strecke Leh-Srinagar
In Srinagar angekommen
Srinagar ist wieder an ein Ort, indem ich mich nicht frei bewegen kann. So wie es aussieht ist die Politische Lage in Kaschmir nicht so gut. Auf dem Weg nach Srinagar wollte ich auch Campen, doch wurde mir angeraten nicht zu Campen da ich entführt werden kann und für irgendwelche Politische Zwecke ausgetauscht werden kann, wenn ich es richtig verstanden habe. Das Englisch war ein bisschen schwer zu verstehen. In jedem Wort gab es ein r und das musste ich erst raus filtern.
In Srinagar gibt es einen Stadtteil in dem ich mich lieber nicht aufhalten soll und als ich zu einem Barbier gehen wollte, bat mich der Manager vom Hotel, Hotel Swiss kann ich nur empfehlen, ich solle mich nicht rumtreiben und nach dem Barbier direkt wieder ins Hotel kommen. Toll, erinnert mich irgendwie an Pakistan.
Meine MaxRoam Simkarte funktioniert auch nicht seit ich Manali verlassen habe und die Prepaid Karte (Airtel) den ich in Manali gekauft habe funktioniert in Kaschmir auch nicht. Keine Prepaid Karten gehen in Kaschmir.
Mit dem Hausboot wird es auch nichts, ist günstiger als ein Hotel, aber das Hausboot auf dem ich gehen wollte, lag schräg  im Wasser und die tuckern nicht auf dem See, sondern liegen am Ufer eins nach dem anderem. In den Prospekten sah es anderes aus. Romantischer.
In Srinagar habe ich noch John getroffen der mich eingeladen hat zu sich und ohh seine Eltern haben ein Hausboot und ich kann doch noch auf einem Hausboot Schlafen. Hehe was für ein zufall. Interessant ist es allemal, auf einem Hausboot zu  Schlafen.

In ein paar Tagen habe ich Kaschmir verlassen und dann geht es Richtung Meer, aber vorher geht es noch rasch nach Dharamshala.

Cu Franco

17 Oktober

Bin in Mc Leod Ganj angekommen, leider ist der Daila Lama nicht zuhause, verweilt momentan in Australien.
Ist noch ein interessanter „aufstieg“ mit dem Motorrad keine Ahnung wie viel % das waren, aber solche eine Spitzkehre hatte ich noch nie gesehen und gefahren. Sonst ist auch dieser Ort voll von Hotels und Guest House.
Der Tempel von Dalai Lama ist auch in der nähe und ein kleiner „Spaziergang“ um den Tempel habe ich auch noch gemacht. Habe meine erste Kora umrundet obwohl ich kein Buddhist bin (nobody is perfekt).
Morgen geht es weiter nach Shimla, falls es nicht zu kalt ist oder Schneit werde ich wieder ein bisschen in die Höhe gehen.

Cu Franco

Shimla war nicht so toll zu verweilen. Da ich zu spät angekommen bin konnte ich die Stadt nicht erkunden obwohl ich in der Nähe vom der Mall abgestiegen bin. Es war als ob ich in einem Winterskiort abgestiegen wäre. Ein Teil der Stadt konnte man wohl nicht mit dem Fahrzeug erreichen und genau da waren die Budget Hotels so musste ich in ein etwas teureres Hotel absteigen.
Am nächstem Tag wollte ich ein bisschen mehr in die Berge fahren aber die Strasse war nicht so toll. Es gab viele Engpässe die man nur in Schritttempo fahren konnte. Vor ein paar Tage war ich auch in so einem Engpass und ein Lastwagenfahrer schmiss mich um und fuhr einfach weiter. Eine Halterung vom Handschutz ist abgebrochen aber ich konnte es mit einem Stück Seil notfallmässig festmachen. Leider kann ich das Teil erst in Thailand ersetzten. Wird sicher nicht das letzte mal sein das ich mit dem Mopped am Boden war..hehe…

So habe ich mich entschieden, dass ich nach Delhi fahren und dort Mishel zu treffen der mich zu sich eingeladen hat. Er lebt in eine WG mit 3 weitere Mitbewohner die alle in der IT Arbeiten (was für ein Zufall), wir hatten eine tolle und lustige Zeit.

In dem Strassenzug wurde auch ein neu gebautes Haus eingeweiht. Wir hatten ne tolle Live Gratismusik (stöhn).
Cu Franco

Mishel und die lieblingsbeschäftigungen der Inder Schlafen..
Rahul und Franco
Weiter ging es nach Jaipur dort habe ich auch Hans (ist auch ein Weltreisender Moppedfahrer), Doris und Roli getroffen. Zusammen sind wir den Palast der Winde und so ein komischer Fort (mit vielen Tieren) anschauen gegangen.
Palast der Winde
Das Fort selber war nicht so Interessant. Nur diese Bilder waren lustig. Glaube der Maler Rauchte da was falsches. Die Elefanten fliegen ja...lach
Doris Roli und Hans (v.l.n.r)
Hans, Doris und Roli fuhren weiter nach Agra und ich nach Pune.
Ein kleiner Stopp in Udaipur am See, dort habe ich noch 2 Franzosen kennengelernt die sind mit einem VW Transporter unterwegs. Leider durften Sie nicht nach Pakistan einreisen, weil Sie kein Visum gekommen haben. Irgendwie haben die Franzosen und Pakistan stress zusammen. Man hat Sie auch mit falschen Infos versorgt. Das in Pakistan die Stassen geschlossen wären und kein Benzin gäbe, ja klar. So mussten Sie das Auto verschiffen von Iran (weiss den Hafenname nicht) - Mumbai. Hoffe dass ich Sie in Nepal treffen werde.
Udaipur am morgen
Tja, dank ein liebes Mitglied (Danke Mind) vom GS-Forum hat mich mit „Edy“ zusammen gebracht.
Jetzt bin ich in Pune angekommen und kann endlich mal länger ausschlafen. Ist richtig herrlich bei im zuhause. Nur der Weg durch die Stadt war ein bisschen Chaotisch. In Pune sollte der Schlimmste Verkehr sein in Indien. Es waren schon ein paar Mopped zu viel auf der Strasse.
Apropos Strasse In Indien ist es nicht erlaubt mir 2 Räder auf dem Express Highway zu Fahren. Hatte keine Lust die Nebenstrassen zu benutzen so habe ich „Schmiergeld“ bezahlt und konnte weiterfahren, auf dem Weg habe mich Polizisten am Strassenrad gesehen, mit Trillerpfeifen Pfiffen Sie nach mir, habe aber auf Taub gestellt und fuhr ein bisschen schneller weiter. An der nächsten Zahlstelle ging wieder das Palaver los und habe auf doofen Touristen gemacht. Bis der Chefe den Kragen platzte und mich fahren lies, ohne dass ich bezahlen musste.

Tja, jetzt mache ich mal auf faulen Touristen und verweile ein paar Tage bei „Edy“, danke dir Edy das ich bei dir bleiben kann.

Edy kanns nicht lassen zu Schrauben.
Edy,Ich und Denis
Cu Franco
Anfangs November.
Lange habe ich nicht‘s geschrieben.
Tja, es war auch nicht’s los hier unten.
Von Pune bin ich mal Richtung Goa gefahren, da die Strasse gut ausgebaut war, bin ich zügig dorthin gekommen.
In der Nähe von Panaji, habe ich mir ein Hotel am Strand ausgesucht. Das essen dort, natürlich Fisch, war echt fein, sonst gab es immer wieder Chicken in verschiedene Varianten.

Hotelzimmer ohne Fenster (ohh ich liebe Mücken)
Mit blick auf einem havariertem Öltanker
In Kerala, in Fort Kochi habe ich mich mit Body Massage und Shirodhara Ayurveda Stirnguss verwöhnen lassen. Musste mir meine Haare einige male Waschen, bis das Öl rausgewaschen war. Abends gabs mal wieder "Fisch"..mmhh lecker..
Kalamare..mmhhh
Babyhai??
Kleiner Hammerhai??

Von Kochi gings in die „Berge“ Richtung Munnar. Dort gibt es eine grosse Teeplantage, Spice Garden an jeder ecke und natürlich Kautschukbäume.
Tee..
Rubber trees  , Kautschukbaum
Da es seit 1 Woche jeden Abend heftig regnet, siehe Bild, hatte ich mal das Pech und bin in einem Dorf stecken geblieben, das die Strassen mit ca. 25cm Wasser überflutet waren. So bin ich in einer  billigen absteige abgestiegen und habe mir das Zimmer mit einer kleinen Schlange geteilt. „Es“ hatte auch keine Lust nass zu werden.
Fisch fisch fisch fisch.....
Von dort geht es weiter Richtung Süden, nach Cape Comorin.

Cu Franco

Ende November 2010

Cape Comorin, war wirklich nichts Besonderes. Ist auch eine Pilgerstätte. Wenn man zu einem Tempel (Swami Vivekananda Rock Memorial) gehe will muss man ein Boot nehmen. Erinnert mich irgendwie am Nordkap. Auch die Landschaft ist nichts besonderes hier unten, ein paar Hügel. So ändere ich mein Plan schon wieder und mach mich auf dem Weg Richtung Nepal.
Muschelmarkt  (Janny,nein ich habe nichts gekauft)
Fahren, Tanken, Schlafen
Fahren,  Schlafen, Landschaft Gähn.
Fahren, Tanken, Schlafen, Oh schönes „Haus“, Gähn.
Fahren, Schlafen und am Morgen Interview geben. Da waren gerade 3 Fernsehreporter und 1 Zeitungsreporter. Ob es auch gesendet wurde weiss ich nicht.
Habe ich Werbung für BMW gemacht?? Die könnten mich auch ein bisschen Sponsoren.
Also der mit dem Fotoapparrat ist der Zeitungsreporter
Fernsehreporter
Keine sorgen die sind nicht nur wegen mir gekommen, da war auch so einen Fest, eines von vielen.
Die fragten mich ob ich für den Weltfrieden oder sowas diese Reise mache oder ob ich einen Minister getroffen habe. Fragen über Fragen..

In Hyderabad, habe ich 4 Männer etwas Schweres in einer Decke Richtung Fluss/Krematorium gehen Sehen, gefolgt von einige Menschen. Leider war der Fluss (Krishna River) nur ein Rinnsal, da es seit Tagen nicht mehr geregnet hat. Hoffe das die Asche doch noch dorthin kommt wo es hin soll.
Sowas wollte ich eigentlich erst in Varanasi sehen.

Fahren, Dorf angeschaut, Schlafen.
Fahren, Tanken, Schlafen.
Fahren, Schlafen.
Ein paar verrückte Indie Leute

Wie schon geschrieben ist auf meiner Strecke nach Nepal nicht viel los. Ausser das ich 2 mal auf die Fresse geflogen bin, fragt nicht wieso. Leider bin ich unglücklich umgefallen und habe mir mein Fuss ein bisschen "zerkwetscht", momentan ist es noch blau. Aber grün-blau wird es sicher auch noch werden.

Ich habe auch die Nase voll von Indien. Versuche so schnell nach Nepal zu kommen. Es wird sicher nicht besser werden, aber .....


Cu Franco
Das war sehr früh am Morgen..

Dezember 2010

Dezember 2010

Naipur, auf der suchte nach einem Hotel, war mein Mopped DIE Aktration in der Stadt. Es verursachte mal wieder einen Verkehrschaos. Ein beherzter Autohändler bat mich mit einem Motorrad auf seinem Gelände zu kommen, bis das Chaos sich aufgelöst hat. In der Zwischenzeit kamen schon die ersten Reporter auf mich zu und baten mich wieder um ein Interview.
Kana N.P.

Sollte eines der schönsten N.P. sein, mit fast 180 Tiger. Tja ausser dass ich eine  Menge Geld, für diese Safari bezahlt habe, sah ich nicht das was ich sehen wollte. Ein Abdruck einer Tigertatze und ein brüllen eines Tigers in der Ferne. Ein paar "Rehe", einen Büffel, Affen, 2 Elefanten. Das war alles was ich gesehen habe in den 5 Stunden. Toll.
Im Büro von Herr Arora (ist der in der mitte) und 2 weitere Freunde.
Mein Reiseverlauf auf Hindi

Nach getaner „Arbeit“, kam mein übersetzter zum Zug und erzählte meine Reise, wie was wo, ich schon gewesen bin.
Cu Franco
Reporter
Dezember 2010

Ohne grosse umwege fahre ich direkt nach Nepal. Indien war schön, aber zuviel für mich...


Cu Franco