Japan
Ankunft in Fukuoka.

Schon wieder bin ich in einem Land indem ich die Schrift nicht lesen kann. Das geht mir langsam auf dem Geist.
Im Flughafen habe ich versucht mich zu Orientieren wohin ich eigentlich hin muss. Ich wusste nur dass ich irgendwie mit der Metro nach Hakata muss. In diesem Viertel liegt mein Hotel das ich gebucht habe. Eine ältere Dame hat mich gesehen dass ich ein bisschen verloren umherlaufe und wollte wissen ob sie mir helfen kann. Na klar, sie konnte auch englisch und ich fragte Sie wie ich nach Hakata komme. Sie zeigte mir wie die Automaten bedient werden und wie die U-Bahn funktioniert. War ja ganz einfach, wenn man es weiss.  Apropos Gepäck,  ist tatsächlich auch angekommen, zum Glück.
In Hakata gingen wir ins Starbucks und Sie gab mir ein paar Tipps wo es in Japan am schönsten ist.  Wenn sie eine Antwort auf meine Frage nicht wusste, hat Sie jemand am Nachbarstisch gefragt, tja so geht es ja auch.
Um das Hotel zu finden musste ich ein bisschen umherlaufen da, die Leute nicht genau wussten wo es liegt, so konnte ich die Gegend ein bisschen auskundschaften.

Das Hotelzimmer war ein bisschen klein, aber es hat ein Ultramodernes Closomat mit vielen Knöpfen. Wusste nicht ob ich damit rumspielen soll oder nicht, aber meine Neugier war grösser.
So eine warme „Arschdusche“ ist gar nicht so schlecht. In Thailand und so, gab es ja nur kaltes Wasser.

Am nächsten Tag ging ich zur JAF (Japan Automobile Federation) um mein Carnet zu Authentifizieren, für was auch immer gut sein soll. Der Sachbearbeiter hat mich darauf hingewiesen das ich mein Motorrad vorführen muss, damit ich in Japan rumfahren kann und würde auch ein Japanisches Kennzeichen bekommen.  Die Schweiz, hat so ein Abkommen nicht unterschrieben.
Beim Schweizer Automobil Club, habe ich auch nicht alles geglaubt was die geschrieben haben und ich nickte dem Sachbearbeiter einfach nur zu. Ich werde es ja sehen. Eine halbe Stunde später hatte ich das Dokument.
Mein Motorrad sollte auch schon in Fukuoka sein und habe mich auf dem Weg gemacht zum Cargo Terminal. Nachdem ich meinen Agenten gefunden habe ging es eigentlich ganz schnell. Mit den Papieren gingen wir zum Custom House und 1 Stunde später konnte ich die Papieren wieder abholen, die wussten wohl nicht wie es genau geht.
Vor dem Lager wartete ich auf meine Kiste.  Man stellte sie mir in einer Ecke und ich konnte meine Kiste alleine öffnen für das erste mal, war das gar nicht mal so schlecht.
Da ich alleine war, war es nicht so einfach mein Vorderrad einzubauen. Aber zum Glück hat mein Motorrad die grössten Sturzpads, auf der Seite liegend konnte ich so das Vorderrad einbauen.
Als alles fertig montiert war, bekam ich ein bisschen bammel bei der bevorstehende Inspektion, da ich nicht genau wusste, was sie machen wollen. Kann ich mit meinem Motorrad in Japan rumfahren oder muss ich ein Motorrad Mieten für diese Zeit.
Tja. Mein Agent kam zu mir, drückte mir meine Frachtpapiere in die Hand und wünschte mir eine gute Fahrt in Japan! Was?? Und die Inspektion??
Er guckte mich ein bisschen komisch an und sagte dass alles in Ordnung ist. Ich hielt die Klappe und setze mich auf mein Motorrad und machte mich auf dem Weg zum Hotel.

Ich wusste das ich noch eine Versicherung brauche wenn ich in Japan rumfahren will, ist Obligatorisch. In einem Japanischem Forum habe ich ein bisschen gefragt wie es genau geht und man sagte mir, ich soll in einem Motorradladen gehen und dort eine Temporäre Versicherung abschliessen. Tja, leichter gesagt als getan. In 2 Motorradgeschäfte konnte mir niemand helfen, also ging ich zu einer Versicherung  und am Anfang klappte es auch aber am Schluss, sagte der Agent das es nicht geht ich muss erst mein Motorrad vorführen!! Ich erklärte Ihm dass es nicht möglich ist. Da ich nicht in Japan Wohne und mein Motorrad nur Temporär in Japan ist und eine Temporäre Nummernschild nur 5 Tag gültig ist (dank Forum hatte ich diese Info). Ich hätte dann alle 5 Tage das Schild erneuern müssen. Nö, war mir auch zu blöd. Ich bedankte mich bei Ihm und ging ohne eine Versicherung wieder raus.
Tja was mache ich jetzt, ich erinnerte mich das in Fukuoka ein BMW Händler gibt der auch Englisch spricht. Auf der Homepage von BMW suchte ich mir die Adresse und im Google Earth die Koordinaten, da mit meiner Open Street Map nicht nach Strassennamen suchen kann. Als ich dort ankam gab es nur ein BMW Autohändler. Ich fragte nach der Motorrad Werkstatt, Sie kreuzten nur die arme, das heisst auf Japanisch nein. Sie druckten mir den neuen Plan aus, aber die Werkstatt war an einem völlig anderen Ort einige Kilometer weiter weg. Super und wie komme ich dorthin. Auf dem Garmin fand ich den neuen Ort nicht. Auch zu dritt fanden wir es nicht. So sagte mir eine Mitarbeiterin mit dem Namen Chikako, Sie begleiten mich dort hin, ich soll Ihr nachfahren, Sie nimmt aber den Express Highway, schluck, ich wusste nur das es Sau teuer ist auf dem Highway zu fahren, aber ich wollte nicht durch die ganze Stadt fahren und habe OK gesagt. 20 min später waren wir dort. Ich bedankte mich und wollte auch die Autobahngebühren zurückzahlen aber Sie wollte kein Geld vom mir. Es war 6-7 Franken für die ganze Autobahnstrecke. Thank you, for your help  Chikako.

Im BMW Laden hat man mich zu Maeda verwiesen. Maeda lebte 2 Jahre lang in den Staaten darum kann er so gut Englisch, ich erklärte im was ich brauche und 3 Stunden später hatte ich eine Versicherung, ich weiss nicht wie er es gemacht hat, aber ich hatte eine Plakette am Nummernschild. Zum Dank, habe ich ihn noch zum Mittagessen eingeladen. Machte noch ein Abschieds Foto und fuhr glücklich weiter.
In Kumamoto habe ich mein erstes Schloss besucht. Leider durfte ich im Schloss nicht Fotografieren. So viele interessante Sachen gab es auch nicht zu sehen. Ich musste auch meine Motorradstiefel ausziehen. Zum Glück sind die Räume gut durchlüftet.
Weiter ging es Richtung Süden. Ich bin ca. 200km auf einer Hauptstrasse gefahren aber ich habe das Gefühl Fukuoka nie verlassen zu haben. Ich war nie richtig auf dem Land nur immer Dörfer oder Industrie. Na hoffentlich sieht es nicht in ganz Japan so aus.

In der Nähe von Ibusuki habe ich eine Übernachtungsmöglichkeit gesucht aber nichts Richtiges gefunden.  Am Strassenrand war auch ein Pärchen mit einer Harley die wohl das gleiche Problem hatte, ich fragte Sie ob sie was in der nähe wissen. Er zeigte mir auf seiner Karte wo ungefähr das Hotel liegt, so bin ich mal auf gut Glück in dieser Richtung gefahren und leider auch nicht gefunden.
Da kam auch schon das Pärchen mit der Harley mir entgegen und winke ich soll im folgen und als wir im Hotel angekommen sind hätte ich das Gebäude auch niemals als Hotel erkannt. Eher als Restaurant. Es war auch nicht gerade ein normals Hotel sonder ein Rayokan.
Cool, mal sehen wie es mit so einer Matratze sich schlafen lässt.
Nach einem kleinen Obligatorischen Abendspaziergang am Ufer, habe ich mich wieder  mit dem Pärchen zum Abendessen getroffen. Kommuniziert haben wir mit Händen und Füssen ist trotzdem  eine Lustiger Abend.
Als ich wieder im Zimmer war, klopfte es am meiner Tür, drei Männer einer besoffener als der andere, der älteste stellte sich vor mit Visitenkarte, es war der Präsident einer Schule, sein Vizepräsident und ein Lehrer, der Lehrer war am meisten Besoffen. Sie haben mich eingeladen bei  Ihrer Feier Teilzunehmen. Das war ein einstand von einem neuen Lehrer, war sicher um die 60 Jahre alt. Sie gaben mir warmes Blah bla und es schmeckte nicht schlecht warm, aber man muss es wirklich warm Trinken wenn es wieder Kalt ist schmeckt es scheusslich. Sie haben mir verschiedene Fragen gestellt, Sie fanden es Toll,  das ich mit einer BMW in Japan rumfahre, die Lehrer sind wirklich Wissbegierig. Zum Schluss habe ich mich höflich verabschiedet und ging zu Bett.
Leider war die Matratze ein bisschen zu weich, ich schlief sozusagen auf dem Boden, konnte deswegen nicht richtig schlafen, erst am frühen Morgen habe ich mir gesagt, ich könnte doch die 2 Matratze die im Zimmer lag nehmen. Jaja, kein Kommentar dazu.

Am Morgen gab es noch Frühstück mit dem Pärchen, machten noch ein Foto zusammen und Danke ihnen noch vielmals für den lustigen Abend.
Ich machte mich auf dem Weg Richtung Mt.Aso, leider Regnete es den ganzen Tag und mein Teurer Ultramodernes Nanotechnologie C-Change Anzug was eigentlich Regendicht sein soll, lies alles durch.
Mist. Es ist kalt, ich fror und nichts in der Nähe um abzusteigen oder ich habe einige Gebäude gesehen aber da es nur auf Japanisch beschriftet wusste auch nicht was es ist und fuhr weiter. Ich habe mich entschieden nach Kumamoto zu fahren und im Hotel das ich schon mal war abzusteigen. Dort angekommen, waren die Zimmer schon alle Reserviert. Ich klapperte weiter Hotel ab auch ein 4-5 Stern Hotel, doch alle waren Voll. Ich bekam ganz langsam ne‘ Krise. So fuhr ich raus aus der Stadt in der Hoffnung was zu finden. Aber es war schon Dunkel und ich fror immer noch. So habe ich entschieden in einem Stundenhotel abzusteigen und die sind so gut wie immer mit Hotel angeschrieben und auch leichter zu finden aber ich wusste auch das es Sauteurer wird. Da es bei diesen „Hotels“ keine Rezeption gibt, habe ich mal geläutet, 3 Frauen blickten zu Türe raus und ich fragte Sie was ich machen muss um hier zu Schlafen. Sie begleiteten mich zu einer Garage, dort konnte ich mein Motorrad reinstellen und von Ihnen schliessen, dann ging es durch eine Türe zur oberen Etage. Wenn aber die Türe zu ist kommt man erst wieder in die Garage wenn man Bezahlt hat und der Automat stand neben der Türe. Das Zimmer war ein bisschen Verraucht aber nett eingerichtet. Mikrowelle, Wasserkocher, DVD Gerät aber ohne DVD, Kaffeemaschine, Kühlschrank und mit verschiedene Getränke, die um einiges Teurer sind als normal und da war noch ein Schrank, yep, Spielzeug für Erwachsene. Zähle nicht auf was da alles drin ist. Mein Göttibueb Christof liest auch diesen Blog und will ihn nicht verderben. Gäll Christof.

Am Morgen kam einer der Frauen und Sie bediente für mich den Automaten, 7930 Yen über 80 SFr. Gut doppelt so Teurer wie ein „normales“ Hotelzimmer. Toll.
Das Stundenhotel
So machte ich mich auf Richtung Hiroshima. Aber in Moji im Nordöstlichen Teil von Fukuoka kam ich im Abendverkehr und es ging nur langsam voran. Beim Fahren habe ich gesehen das am Ufer irgend ein Fest stattfindet. So habe ich Kurzerhand ein Hotel gesucht. Schnell geduscht und ab ins Getümmel. Beim umsehen fiel mir auf das ich der einzigste Kaukasier bin. War irgendwie komisch.  Auf der Bühne sind verschiedene Gruppen aufgetreten und Sangen und Tanzten dabei und es gab viel Essstände lecker.
In Hiroshima gab es auch ein Fest nur das hier die Hauptstrasse gesperrt wurde und genau dort lag mein Hotel das ich Reserviert habe. Über Umwege bin ich zum Hotel angekommen, da man in der Stadt nicht am Strassenrand oder auf dem Trottoir Parken darf, habe ich ganz schnell eingecheckt und gefragt wo ich Parken kann. In der Nähe gab es ein Parkhaus nur für 2 Räder kostete 200 Yen pro Tag.
Nach dem umziehen habe ich mich ins Getümmel gestürzt. Es war so ein Blumen Festival. Hier waren schon mehr Europäer und Farbige, endlich nicht mehr alleine…
Kendama - Japanisches Geschicklichkeitsspiel mit 2 Profis. Der 2'te ist der kleine im hintergrund und nicht ich.
Ich habe mich entschlossen einige Tage in Hiroshima zu bleiben und einige Sachen anzuschauen und mal wieder ein bisschen zu Shoppen.
Ich bin jetzt über 2 Wochen in Japan und habe erst ¼ von Japan gesehen.
Habe viele verschiedene Sachen gesehen und Gegessen und eigentlich will ich nicht 8 Wochen in Japan bleiben. Es nicht einfach ist hier ein Gespräch anzufangen da wirklich wenige Leute Englisch können und ich habe in der letzen Zeit Mühe damit, ist mir schon klar aber gerade Touristen Freundlich ist es auch nicht.

Bis zum nächsten mal.

Cu Franco

In Japan rumzufahren ist nicht gerade toll, da man hier nur 50 km/h fahren kann, aber viele fahren da schon 60 km/h, die ganz verrückten fahren da schon über 80 und mehr. Ich komme deshalb nicht so schnell vorfährt’s wie ich es mir vorgestellt habe.
Da ich nicht vorhabe aufzufallen (Polizei) fahre ich nur mit 60 km/h rum und so wie es aussieht hat die Polizei bei Messkontrollen nichts einzuwenden.

Auf dem Land wird auch selten überholt da, erstens ein Überholverbot auf dem grössten Teil der Strecke gibt, die ich bis jetzt gefahren bin und zweitens fast niemand es nötig hat zu Überholen da fast alle gleichlangsam fahren. 
So tuckere ich langsam gegen Norden.

Viel zu sehen und Fotografieren gibt es für mich auch nicht. Was für die Japaner eine Sehenswürdigkeit ist, ist für mich eher unbedeutend, habe ja bis jetzt einige sachen schon gesehen und nach dem 20’tem Wasserfall  muss ich nicht noch weitere Wasserfälle anschauen.

Auf der höhe von Fukushima, aber auf der anderen Seite der Insel, bekam ich ein bisschen bammel wegen Erdbeben, bis jetzt habe ich nichts gespührt und die Leute sagen mir das in dieser gegend die Erbeben besser zu spüren sind. Aber ich Checkte trotzdem in einem Hotel ein und habe ein Zimmer in dem 6 Stöcken bekommen. Als ich auf dem Bett ein bisschen ausruhte wackelte plötzlich das Gebäude, ohh Erdbeben.
In den nächsten Stunden gibt es immer wieder Erdbeben aber sie kamen irgendwie regelmässig. In der Nacht als es ruhig auf der Strasse war, habe ich gemerkt wieso das Gebäude immer wieder wackelt.

Ca. 200m entfernt gab es eine Eisenbahnlinie und jedesmal wenn ein Güterzug vorbeifährt wackelt das Hotel. Eigendlich ist das Hotel eher ein neues Gebäude, bei einem altem würde ich es noch verstehen. Aber ich machte mir da keine sorgen, wird schon halten bei einem richtigem Erbeben.
Auf der Insel Sado-ga-shima hat es mich auch verschlagen. Da von dieser Insel die berühmten Kodo Trommler kommen. Da noch nicht Touristensaison ist, war das Kodo-Zentrum Menschenleer. Aber eine Liebe Dame „Yukie“ hat extra für mich eine „Drum Session" gespielt.
Diese 2 Trommeln wurden aus einem Stamm gebaut.
Auf der Insel hat man um das Jahr 1500 auch Gold gefunden und diese Goldmine habe ich auch noch besucht. Da gab es auch diesen komischen Goldbarren in einem Glaskubus. Das Ding war echt schwer. Ich wollte es mit meinem Sackmesser ein bisschen Gold abkratzen doch leider war da eine Sicherheitskammera und so habe ich es halt gelassen.
Da gab es auch diesen Schrein/Tempelchen in der Goldmine,  sind im fall nur Roboterpuppen und nicht echt. Der Gesang ist leider echt *%&()?....
Die Campingplätze auf der Insel sind immer noch Geschlossen und der grösste Teil der Hotels sind es auch und die, die Offen sind, sind mir viel zu Teuer. So habe ich „Wild“ auf den Campingplatz gezeltet. Bei einem Zeltplatz hat man mich wohl gesehen dass ich dort Campen will und ein älterer Herr kam auf dem Zeltplatz und öffnete mir Strom, Wasser und die Toilette und müsste dafür nichts bezahlen.
Sado-ga-shima ist eigendlich eine sehr kleine Insel, ich musste noch ein paar Stunden warten auf die nächste Fähre, so bin ich schnell noch ne halbe runde um die insel gefahren obwohl ich schon seit 2 Tage auf der Insel bin.
Unten rechts ist eine Masstab, 200m ist es lang, so kann man sich vorstellen wie gross die Insel ist.
Je näher ich Hokkaido komme, desto kälter wird es. Kramme langsam meine Winterklammoten raus.
In Oma ganz im Norden der Hauptinsel, habe ich die Fähre nach Hokkaido genommen ist eine 2 ½ Stunden fahrt. Ein Tunnel gibt es auch zur Insel, ist aber nur für den Zug vorgesehen.

Es ging weiter der Küste entlang, aber am frühem Morgen war es sehr kalt, ca. 6.5 Grad und es weht ein kaltebrisse vom Meer her, nach 2 Stunden Fahrt habe ich genug von der kälte und fuhr ins Landesinnere und die Temperatur „schoss“ auf 24 Grad hoch.

In fahre Kreuz und quer auf der Insel herum, ist echt toll hier zu Fahren. Auch viel Japanische Biker kommen auf dieser Insel, ist auch eine Motorradinsel. Hier gibt es sogennante Raiderhouse, das ist so ne art Hostel für 2 Räder, sollte sehr spartanisch eingerichtet sein. Es kann auch ein Geschäft oder ein Restaurant sein, wo man ein Schlafplatz bekommt. Leider ist die Liste mit allen Hostel nicht mehr Online. Auf meiner Reise habe ich nur 2 solche Raiderhouse gesehen aber, die waren beider verschlossen. Ist ja noch nicht Motorradsaison. Da kommt wieder das problem mit der Japanische Schrift, wahrscheinlich habe ich noch mehr gesehen aber leider ist es wirklich nicht so einfach die Kanji Schrift zu lesen.

Hokkaido ist auch die letzte Insel die ich besuche, jetzt geht es wieder runter Richtung  Tokyo. Ich fahre aber nicht der Küste entlang runter wie ich es vorgehabt habe, schon wegen Fukushima, sondern im Landesinnere, das ist immer noch ca. 60 km von Atomreaktor entfernt, glaube ich. Ich werde es schon früh genug erfahren wenn ich zu nah dran war. So alla Haarausfall, Kopfschmerzen….
Auf dem Weg nach Tokyo habe ich Kontakt gesucht zum gleichem Air Cargo Agenten der meine Papiere in Fukuoka erledigt hat. Nach seiner Kalkulation kostete mir das Motorrad nach Vancouver BC satte 8300 SFr.- . Der Spinnt doch… So habe ich an 2 weitere Agenten ein E-Mail geschrieben.Mal schauen was die dafür wollen.

Meine letzte Etappe und Ziel ist Mt. Fuji, wusste gar nicht das man so nahe zur spitze fahren kann. Ist doch ein Heiliger Berg hier, oder?? Aber zum Glück konnte ich auch so nahe rauffahren, den die Nebeldecke ist so tief das ich die Spitze nie sehen konnte.
Da ich noch immer nichts von den 2 Agenten antwort bekommen habe, habe ich mit einem Biker Kontakt aufgenommen und er empfahl mir Air Sea Express, Mr. Takahasi, Tokyo, bei den Japanischen Biker hat er einen guten Ruf.
Nach seiner Kalkulation kostet es mir ca. 4900 SFr.-. war auch froh dass es ein bisschen billiger ging. Es würde auch viel billiger mit dem Schiff gehen, aber da hätte ich 6 Wochen irgendwo verweilen müssen und da  würde ich  wahrscheinlich auf die gleichen Kosten kommen. Mit dem Flugzeug bin ich auch wieder im Zeitplan und sollte wenn alles gut geht anfangs Juli in Alaska sein.
Also ich würde auch vorschlagen wenn jemand wirklich nach Japan kommt, schon bei der Ankunft einen Agenten zu suchen, denn ich brauchte sehr lange um einen zu finden. Das war ein bisschen frustierend nicht zu wissen wieso die nicht Antworten. Anrufen wollte ich nicht, denn wenn die kein Englisch können, würde das Telefongespräch auch nichts bringen und ich würde noch mehr depressiv werden.

In Narita bei Tokyo ckeckte ich im Biligsten Hotel ein. Aber leider ist im diesem Hotel alles geschlossen da keine Touristen da sind. Die wollten auch 12 SFr.- für ein Frühstück, was normalerweise ca. 6 Sfr. kostet. So habe ich jeden Tag den Bus zum Flughafen (ist gratis) genommen und habe dort gebruncht und jeden Tag gab es was anderes. Lecker..die letzten Japanische Mahlzeiten.

Die Packfirma die mein Motorrad  verpackt ist sehr professionel vorgegangen obwohl nur eine Person englisch konnte klappte es wunderbar.Nach 3 Stunden war mein Motorrad in der Kiste.
"Leider" musste ich einen Flug Buchen der nicht direkt nach Vancouver fliegt, da es 600 Sfr. Teuerer gewesen wäre. So habe  ich einen Stop in Los Angeles gemacht. Diesmal hatte ich keine probleme mit meinem Gepäck.
Bein Zoll schauen sie mich ein ein bisschen komisch, da ich nur mit kleinem gepäck unterwegs bin. Ich erklärte denen dass mein „Gepäck“ schon in Vancouver ist.
Fazit:

Also eigendlich war Japan sehr interessant, am besten hat mir Kyusu und Hokkaido gefallen. Kyusu war wegen den aktiven Vulkane interesant und Hokkaido die Nationalparks.
Japan ist auch nicht so teuer wie viele glauben. Wenn man nicht jeden Tag Shusi und Steak braucht, kann man gut mit 8 Sfr. pro Mahlzeit auskommen. Billiger kommt man mit der megaauswahl der fertig Mahlzeiten die nur noch mit Heisem Wasser zubereitet werden. In den meisten Hostel oder Hotel hat es immer ein Wasserkocher im Zimmer.  So kann man die Kosten auf 4-5 Sfr. runter drücken, aber in einem Restaurant zu essen ist es viel Lustiger. So kommt man eher in Kontakt mit den Leuten die mir erklären wie ich bestimmte Speisen essen oder in welcher Sause ich es tunken muss.
Die Leute sind auch begeistert wenn ich dennen sage da sich aus der Schweiz komme. Da schwärmen sie immer wieder vom Jungfraujoch, wenn ich wieder zuhause bin, sollte ich mal dorthin fahren.
So endet meine Reise in Japan, Erbeben gab es nur 1-mal und zwar am 2’letzem Tag, da wackelte es ein bisschen. Wie stark ich verseucht bin, da habe ich keine ahnung.

Das werde ich in 20-30 Jahre sehen.

Cu Franco
Mt. Fuji