Kambodscha
Am 3 März, bin ich in Kambodscha eingereist. Die Grenzwächter sind sehr freundlich gewesen, für das Visa musste ich entgegen anderen Informationen selber ein Passfoto dabei haben. 23$ Kostete mich das Ganze, für einen Monat.
Weiter ging es nach Kratie. Landschaftlich war es nicht der Highlight, hoffe doch, dass es besser wird. 10 km Nördlich von Kratie kann man Delfine beobachten, da es schon spät war, habe ich mir zuerst ein Hotel gesucht. Am frühem morgen ist die beste Zeit um die Delfine zu beobachten.
Aber leider stimmte es nicht, die Leute vor Ort, erklärten mir das die Delfine hierher nur zum schlafen kommen und am Morgen wieder den Fluss runter schwimmen, grummel. Am Abend wäre es besser gewesen Sie zu beobachten.
In Siem Reap habe ich John und Kelly getroffen und wir haben die nächsten 3 Tage die
„Wat‘s“ besucht. Da es verboten ist, das Ausländer mit den Motorrädern in Park rumfahren, mussten wir ein Tuck-tuck Fahrer anheuern, der schlief sowieso den ganzen Tag. Zudem verlangte er 6 $ pro Tag und Nase.
Ankor Wat
Byron
Heute gab es in Japan ein starkes Erbeben 8.9 und in Fukushima droht in einem Kernreaktor eine Kernschmelze. Jetzt bin ich mir nicht so sicher ob ich in Japan rumreisen kann. EDA rät dass man nicht nach Japan soll, ist mir ja auch klar wieso. Doch wenn ich nicht nach Japan kann, muss ich wohl länger in Thailand bleiben oder ich fliege nach Los Angeles und fahre langsam Richtung Alaska. Hoffe aber, dass die Techniker das irgendwie es wieder hinkriegen. Ich freue mich schon seit längerem auf Japan.
In Phnom Penh ging ich zur Japanischen Botschaft um abzuklären ob weiterhin Touristen nach Japan einreisen können, es sei momentan kein Problem einzureisen. Na soweit so gut. Mal sehen wie die Situation  in ein paar Wochen ist.
Phnom Penh ist mir auch zu Chaotisch, zu viel Verkehr, zu viele Motos und TukTuk Fahrer. Wenn man durch die Stadt läuft wird man alle paar Meter gefragt ob man ein Tuk-Tuk oder Moto will und das geht mit der Zeit auf dem Geist. Aber sobald ich mein Visum für Thailand habe geht es weiter nach Sihanoukville (Beach time). Ich denke aber es wird sich daran nichts ändern.
Südlich von Phnom Penh, liegt einer der Killing Fields. War nicht so einfach zwischen den Massengräber zu laufen, dass es einige Knochenfragmente auf dem Weg lagen.
Knochenfragmente
Massengräber
In diesem „Gebäude“  liegen sind ca. 980 Totenschädel, zuunterst sind die ältesten und zuoberst die die Jüngsten die getötet worden sind. Auch Babys die hat man an einem Baum totgeschlagen.
Einen Abstecher  zum Minenmuseum habe ich auch noch gemacht. Wahnsinn wie Aki Ra die diverse Minen mit nur einfachen Mittel entschärft. Hut ab.
Der Strand von Sihanoukville ist wunderbar zum relaxen aber mehr nicht.  John und Kelly habe ich auch wieder in Sihanoukville getroffen und sind mal wieder fein essengegangen.
In den nächsten Tagen Regnet es sehr stark, was für diese Jahreszeit ungewöhnlich ist,  wurde mir gesagt. Dachte schon dass der Monsunregen schon jetzt einsetzt.

Ich machte mich auf, für die letzte Stadt in Kambodscha.
Kho Khang war leider auch nichts Besonderes. Viele Tuk-Tuk und Moto Fahrer.
An der Grenze ging es auch wieder ruck zuck mit den Papieren.
An diesem Grenzübergang habe ich schon ein paar komische Sachen gehört,  „ da wirst du Abgezockt“ und so. Aber es ging alles ohne Probleme und ohne Bestechung.

Wieder in Thailand „Links“ Fahren nicht vergessen.

Kambodscha war leider für mich nicht gerade das Highlight. Ausser Siam Reap, Killig Fields und Sihanoukville. Im Norden hat mich die Landschaftlich ein bisschen enttäuscht, der Süden war da schon ein bisschen besser.  Aber das ist ja nur meine Meinung. Die Leute waren auch viel aufgeschlossener und neugieriger, als die Menschen in Laos.

Cu Franco